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EU-Lastschrift

SEPA ist deutschen Unternehmern immer noch unbekannt

12.11.2009 - Seit November 2009 können Unternehmer das SEPA-Lastschriftverfahren einsetzen. Jedoch haben 40 Prozent der Unternehmer nur vage Vorstellungen von SEPA.
Einem Drittel der deutschen Selbständigen sei der Begriff sogar gänzlich unbekannt, schreibt business-wissen.de. Dabei sei das Potenzial des EU-Lastschriftverfahrens groß: Mehr als jedes dritte Unternehmen unterhalte Geschäftsverbindungen ins Ausland.



Baldiges Ende des bestehenden Verfahrens
Laut der Studie "Electronic Banking 2009" des Beratungs- und Softwarehauses PPI und des Forschungsinstitutes ibi research nutze bisher jede zweite deutsche Firma die SEPA-Überweisung.

Die bestehenden nationalen Überweisungs- und Lastschriftmethoden sollen nach dem Willen des Europäischen Zahlungsverkehrsrats und der Deutschen Bundesbank ganz abgelöst werden. Spätestens dann seien alle deutschen Unternehmen von SEPA betroffen.

Hoher Aufwand befürchtet
Viele Unternehmen fürchteten einen hohen administrativen Aufwand bei der Umstellung auf SEPA. Jedoch hätten knapp 70 Prozent der Betriebe keine nennenswerten Probleme dabei gehabt.

Nur sechs Prozent mussten laut business-wissen.de größere Anpassungen an den internen Systemen vornehmen.

Unterstützung erwünscht
60 Prozent der SEPA-Kenner und Firmenkunden erwarteten von ihrer Hausbank, dass die Empfängerbanken auf SEPA-Fähigkeit überprüft werden.

58 Prozent würden gern Hilfe bei der Umwandlung ihrer Kontonummer und Bankleitzahl in den internationalen Standard IBAN/BIC in Anspruch nehmen. (uqrl)
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