15.01.2010 - Die Zahl der Fälschungen von Banknoten ist 2009 gegenüber 2008 um mehr als ein Viertel gestiegen. Jedoch werden immer weniger 100- und 200-Euro-Banknoten gefälscht.
Das berichtet die Deutsche Bundesbank. Sie habe 2009 rund 52.500 falsche Euro-Banknoten registriert.
Weniger hohe Banknoten gefälscht Jedoch habe sich der verursachte Schaden 2009 trotz vermehrter Fälschungen weiter verringert: Die Bundesbank habe weniger falsche Banknoten mit hohem Nennwert registriert. Die Schadenssumme sei daher von 2008 zu 2009 von 3,5 auf 3,1 Millionen Euro gesunken.
Das Falschgeld-Aufkommen liege weiterhin deutlich unter dem Spitzenwert von mehr als 80.000 Fälschungen im Jahr 2004.
Immer weniger Fälschungen seit Euro-Einführung Insgesamt liege Deutschland mit rund sechs Fälschungen auf 10.000 Einwohner pro Jahr nach wie vor weit unter dem Durchschnitt im Euroraum, so Helmut Rittgen, Leiter des Zentralbereichs Bargeld bei der Deutschen Bundesbank.
Rittgen: "Der Schaden durch Falschgeld entwickelt sich erfreulicherweise rückläufig und hat den niedrigsten Stand nach dem Einführungsjahr der Euro-Banknoten erreicht." (uqrl)