06.11.2009 - Firmenpleiten haben viele Ursachen. In der Krise ist bereits jede zehnte Pleite eines deutschen Unternehmens auf die Pleite eines Auftraggebers zurückzuführen.
Das gehe aus einer Studie der Creditreform-Wirtschaftsforschung hervor, berichtet das Unternehmer-Magazin impulse. Demnach warnt Creditreform vor einer "Kettenreaktion so genannter Folgeinsolvenzen".
Stellenstreichungen wegen Kundenpleite Auch wenn die Zahlungsunfähigkeit eines Großkunden nicht immer gleich zur Insolvenz führt, seien Kündigungen von Mitarbeitern oft die Folge.
So habe eine Creditreform-Umfrage unter 4.000 Mittelständlern ergeben, dass fünf Prozent der Firmen bereits Mitarbeiter aus diesem Grund entlassen mussten.
Am stärksten sei die Logistik-Branche davon betroffen: Laut impulse musste bereits jede zehnte Transportfirma Stellen streichen, weil Kunden bankrott gegangen seien. (uqrl)