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Unternehmen verlieren Vertrauen in den Euro

10.03.2010 - Angesichts der schwierigen Staatsfinanzen von europäischen Mitgliedsstaaten seit Beginn der Finanzkrise schwindet das Vertrauen in die europäische Gemeinschaftswährung.
Das gehe aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young hervor, berichtet die Tageszeitung Die Welt.



40 Prozent vertrauen dem Euro
Demnach haben lediglich 40 Prozent der deutschen Unternehmer ein großes oder sehr großes Vertrauen in den Euro.

Noch vor wenigen Monaten hätten dagegen 58 Prozent der befragten Unternehmer der europäischen Gemeinschaftswährung ihr Vertrauen ausgesprochen.

Mehr als ein Drittel der Unternehmen befürchte sogar, dass die Eurozone zusammenbricht.

Mehr Vertrauen in Notenbanken als in Regierungen
Die Firmen trauen laut Umfrage vor allem den Staaten und ihren Regierungen wenig zu: So hätten nur 14 Prozent der Befragten großes Vertrauen in die Arbeit der Bundesregierung. 40 Prozent vertrauten der Regierung kaum oder gar nicht.

Den Notenbanken bringe immerhin knapp ein Drittel der Unternehmer großes Vertrauen entgegen.

Die größten Sorgen der Unternehmer
77 Prozent der Befragten machten sich am meisten Sorgen um steigende Steuern infolge einer Staatsverschuldung.

Zu den größten Sorgen der Unternehmer zählten außerdem steigende Energiepreise, die demographische Alterung und die Inflation. (uqrl)
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