12.03.2010 - Vier von zehn Menschen im erwerbsfähigen Alter haben in Deutschland einen unbefristeten Vollzeitjob – wie vor zehn Jahren auch.
Jedoch gewinne die unbefristete Teilzeitbeschäftigung seit Jahren an Bedeutung, meldet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln: Mittlerweile hätten zehn Prozent der Bundesbürger einen solchen Arbeitsplatz. Stark zugelegt habe auch der Anteil der geringfügigen Beschäftigung.
Weniger Arbeitslose insgesamt Jedoch sei im selben Ausmaß die Zahl der Nicht-Erwerbstätigen insgesamt gesunken. Per saldo habe der Zuwachs der flexiblen Stellen demnach dafür gesorgt, dass erwerbslose Bürger eine Beschäftigung gefunden haben.
Laut IW Köln gibt es keine überzeugenden Belege für die These, dass unbefristete Vollzeitstellen verstärkt in andere Stellen umgewandelt wurden.
Zahl der Vollzeitbeschäftigten stabil Im Gegenteil: Rund 78 Prozent der Personen, die im Jahr 2003 einen unbefristeten Vollzeitjob hatten, seien auch 2008 noch in einem solchen Vertragsverhältnis beschäftigt worden.
Dieser Anteil der "stabilen" Beschäftigung habe sich gegenüber vorhergehenden Fünfjahreszeiträumen vergrößert: Von 1993 bis 1998 seien lediglich 69 Prozent fortgesetzt unbefristet und in Vollzeit tätig gewesen. (uqrl)