10.11.2009 - Deutsche Unternehmen klagen zunehmend über ihre Lehrlinge, etwa über fehlende Leistungsbereitschaft, schlechte Umgangsformen und mangelndes Interesse am Job.
Das sei das Ergebnis einer Erhebung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), berichtet das Magazin Wirtschaftswoche.
Unzufriedenheit mit Azubis gestiegenDemnach ist die Hälfte der deutschen Ausbildungsbetriebe unzufrieden mit der Leistungsbereitschaft ihrer Lehrlinge. 45 Prozent der Betriebe wünschten sich mehr Disziplin. 38 Prozent hätten schlechte Umgangsformen moniert.
43 Prozent kritisieren laut Wirtschaftswoche die verringerte Belastbarkeit ihrer Azubis. 2007 hätten sich daran nur 38 Prozent der Betriebe gestört.
Immerhin nur noch 29 Prozent der Betriebe klagten über mangelndes Interesse am Job – etwas weniger als 2006 (33 Prozent). (uqrl)