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Hohe Eigenkapital-Rendite in deutschen Unternehmen

05.11.2009 - In guten Zeiten sind Eigenkapital-Renditen von 25 Prozent und mehr keine Seltenheit im deutschen Mittelstand.
Das zeigt eine Analyse der KfW Bankengruppe. Demnach erzielten sowohl börsennotierte als auch mittelständische Unternehmen 2006 und 2007 eine Eigenkapital-Rendite von mehr als 25 Prozent.



Laut KfW erzielten unter den nicht börsennotierten Mittelständlern 2007 mehr als die Hälfte eine Eigenkapital-Rendite oberhalb von 25 Prozent – und verbesserten dabei auch ihre Eigenkapitalbasis spürbar.

Renditen in der Krise eingebrochen
Durch die Wirtschaftskrise seien die Renditen der Unternehmen jedoch stark zurückgegangen. So sei die Eigenkapital-Rendite der DAX- und MDAX-Unternehmen von durchschnittlich 30,1 im Jahr 2007 auf 4,4 Prozent im 1. Halbjahr 2009 geschrumpft.

Die KfW rechnet mit einem ähnlich starken Einbruch im Mittelstand: Auch in der Vergangenheit hätten sich die Durchschnittsrenditen bei großen und mittleren Unternehmen weitgehend parallel entwickelt.

Über die Eigenkapital-Rendite
Die Eigenkapital-Rendite dokumentiert, wie hoch sich das investierte Kapital verzinst hat. Zur Berechnung der Rentabilität setzt man den Jahresüberschuss eines Unternehmens ins Verhältnis zum Eigenkapital.

Kleinere Unternehmen verfügen laut KfW in der Regel über weniger Eigenkapital. Deshalb wirkten sich Veränderungen bei der Gewinn-Entwicklung bei ihnen besonders stark auf die Eigenkapital-Rendite aus. (uqrl)

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