08.04.2010 - Während der Krise haben deutsche Unternehmer insgesamt 14 Milliarden Euro ihrer privaten Geldmittel in ihre Firma investiert, um sie durch die Krise zu bringen.
Das gehe aus einer Studie des Spezialversicherers Hiscox hervor, berichtet das Unternehmerportal ProFirma vom Haufe Verlag.
Mehr als jeder Fünfte investiert private Gelder Demnach haben sich 22 Prozent der befragten Unternehmer dafür entschieden, private Mittel in ihr Unternehmen zu investieren. Die Summe der eingebrachten Gelder habe durchschnittlich bei knapp 32.000 Euro gelegen.
31 Prozent der Befragten hätten sich entschieden, ihr Gehalt um durchschnittlich ein Drittel zu kürzen.
Mehr gearbeitet, mehr privater Stress Laut ProFirma haben die Unternehmensleiter mehr als finanzielle Herausforderungen bewältigt:
- 35 Prozent der Befragten hätten Überstunden geleistet, im Schnitt hätten sie 13,5 Stunden am Tag gearbeitet.
- 17 Prozent hätten mehr als 50 Stunden in der Woche gearbeitet, um das Unternehmen am Laufen zu halten.
- 39 Prozent stünden seit Beginn der Krise unter erhöhtem Stress, ein Drittel leide seitdem unter Schlafstörungen.
- Bei einem knappen Viertel habe die Wirtschaftskrise einen negativen Einfluss auf die Ehe bzw. Beziehung gehabt.
Nur in acht Prozent der Fälle hätten die befragten Unternehmer die Gehälter ihrer Angestellten gekürzt. (uqrl)