07.09.2009 - Die Wirtschaftskrise hat die Sorgen der deutschen Bevölkerung geprägt: Die Angst vor einer schlechteren Wirtschaftslage ist sprunghaft in die Höhe geschnellt.
Das geht aus der Studie "Die größten Ängste der Deutschen" des R+V-Infocenters hervor. Es wurden rund 2.400 Bürger in Deutschland nach ihren 16 größten Ängsten befragt.
Das Ergebnis: Wirtschaftsthemen sind 2009 die größten Angstmacher. Dennoch lässt die Wirtschaftskrise die Deutschen laut R+V Infocenter insgesamt relativ unbeeindruckt: Die Ängste blieben auf dem Vorjahresniveau.
Das Ranking der größten Ängste Der Studie zufolge haben die Deutschen am meisten Angst
- vor einer schlechteren Wirtschaftslage (66 Prozent)
- vor höherer Arbeitslosigkeit in Deutschland (65)
- vor steigenden Lebenshaltungskosten (63)
- vor einer zunehmende Anzahl an Naturkatstrophen (56)
- davor, zum Pflegefall im Alter zu werden (54)
- vor einer Überforderung der Politiker (53)
- vor einer schweren Erkrankung (49)
- vor der eigenen Arbeitslosigkeit (48)
- vor Terrorismus (46)
- vor einem sinkenden Lebensstandard im Alter (37)
- vor Spannungen durch Ausländer (37)
- vor einer Drogensucht der eigenen Kinder (34)
- vor einem Krieg mit deutscher Beteiligung (31)
- vor Vereinsamung im Alter (30)
- vor Straftaten (24)
- vor dem Zerbrechen der Partnerschaft (16)
(uqrl)