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Pensions-Sicherungs-Verein

Sicherungsbeitrag für Betriebsrenten schnellt auf Rekordhoch

11.11.2009 - Der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) bezahlt Arbeitnehmern ihre Betriebsrente, wenn der Arbeitgeber insolvent wird. Jetzt musste die Institution ihre Beiträge erhöhen.
Laut dem Unternehmer-Portal impulse.de hat der PSV die Solidarbeiträge der Unternehmen zur Sicherung der Betriebsrenten auf 14,2 Promille erhöht.



Teilzahlungen von 2009 bis 2013
Die zusätzliche Belastung solle allerdings auf mehrere Jahre gestreckt werden, so der PSV: Arbeitgeber müssten den für 2009 erforderlichen Beitrag zunächst nicht vollständig entrichten, sondern über Teilzahlungen in den Jahren 2009 bis 2013.

Damit entspreche die Belastung 2009 einem Beitragssatz von 8,2 Promille des so genannten insolvenzgeschützten Betriebsrentenvolumens. Das sei aber viermal so viel wie noch im Vorjahr.

Über den PSV
Laut impulse.de sichern 76.000 Unternehmen die Ansprüche ihrer Betriebsrentner über den PSV: Geht ein Betrieb pleite, springe der Verein ein.

Jeweils im November lege der PSV den Beitragssatz für das laufende Jahr fest. Die Höhe hänge von den Schäden ab: Allein die Arcandor-Insolvenz koste die Mitglieder über eine Milliarde Euro.

Insgesamt müsse der PSV in diesem Jahr Schäden in Höhe von vier Milliarden Euro verkraften. (uqrl)


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