11.03.2010 - Genossenschaftsbanken, deutsche Sparkassen und öffentliche Banken haben eine standardisiere Information für Anlageprodukte entwickelt, die Bankkunden zukünftig zur Verfügung stehen soll.
Wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) berichtet, könnten damit 80 Prozent aller privaten Bankkunden Anlageprodukte direkt miteinander vergleichen.
Schrittweise eingeführt von 1.700 Banken Laut BVR wird die Produktinformation zukünftig von den rund 1.700 Kreditinstituten sowie deren Verbundunternehmen auf alle Anlageprodukte übertragen und schrittweise in den Markt eingeführt.
Das Produktblatt erleichtere Bankkunden die Entscheidung bei ihrer Vermögensanlage, so BVR-Präsident Uwe Fröhlich.
Vorgaben übererfüllt Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz habe die Initiative angeregt.
Die Produktinformation beziehe bereits Vorgaben für Anlageinformationen mit ein, die derzeit auf EU-Ebene diskutiert würden.
Zusätzlich würden im Entwurf verschiedene Wertentwicklungen für verbriefte Anlagen dargestellt. Der Nutzen: Der Kunde erkenne anhand einer Szenariobetrachtung die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Marktentwicklungen und der Kursentwicklung der Anlage.
Darüber hinaus werden laut BVR die Risiken und Kosten einer Geldanlage prominent und verständlich dargelegt.
Beispiel-PDF Ein Beispiel für ein standardisiertes Produktinformationsblatt finden Sie als PDF unter dieser Meldung. (uqrl)