05.03.2010 - Das Bundesfinanzministerium (BMF) will noch vor der Sommerpause ein neues Gesetz verabschieden, das Anleger besser schützen soll.
Das berichtet die Tageszeitung Die Welt. Demnach plant das BMF strengere Sanktionen gegen Finanzdienstleister bei Falschberatung.
Außerdem bereite das Ministerium Mindesthaltefristen für offene Immobilienfonds vor. Geplant sei auch ein Verbot ungedeckter Leerverkäufe und verschärfte Transparenzregeln, um das "heimliche Anschleichen" von Investoren bei einer Übernahme zu verhindern.
Mehr Kompetenzen für die BaFin Die Welt zufolge soll die Finanzaufsicht BaFin in ihren Kompetenzen gestärkt werden: So soll die Behörde unter anderem Bußgelder verhängen können, wenn Institute falsch beraten oder Provisionen nicht offen legen.
Außerdem sollen sich Anlageberater bei der BaFin registrieren müssen und ihre Qualifikation offenlegen.
Die Behörde soll weiterhin dafür sorgen, dass Finanzdienstleister bei wiederholten Verstößen bestimmte Personen nicht mehr einsetzen dürfen. (uqrl)