07.12.2009 - 2008 ist die Zahl der Existenzgründer erneut gesunken – zum vierten Mal in Folge.
Das geht aus dem Mannheimer Unternehmenspanel des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervor.
Demnach wurden 2008 in Deutschland rund 206.000 Unternehmen gegründet – sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Das sei der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung.
Weniger Chancen-Gründungen, weniger Not-Gründungen Das ZEW begründet den Rückgang der Gründungsaktivität mit den so genannten "chancenorientierten" Gründungen, die vor allem während einer guten Konjunktur registriert würden.
Außerdem habe sich die Wirtschaftskrise erst im Laufe des Jahres 2009 auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt. Daher seien 2008 noch nicht so viele Gründungen "aus der Not" registriert worden.
Gründungsaktivitäten abhängig von der Branche Den stärksten Rückgang der Gründungsaktivitäten verzeichneten die Baubranche (15 Prozent) und der Handel (11 Prozent).
Mehr Existenzgründungen habe es dagegen im Maschinenbau sowie in der Mess- und Steuerungstechnik gegeben. (uqrl)