13.08.2007 - Unternehmen, die auf strategische Planung nur geringen Wert legen, verzeichnen Umsatzeinbußen.
Das ist das Ergebnis der "Potenzialanalyse Strategische Planung", die vom Beratungsunternehmen Steria Mummert Consulting in Kooperation mit WirtschaftsWoche Online durchgeführt wurde.
Demnach räumten 57 Prozent der Firmen in Deutschland der strategischen Planung zur Steuerung der Geschäftsaktivitäten eine hohe Priorität ein. Nur 15 Prozent waren der Analyse zufolge der Ansicht, man könne die Konzeption einer Unternehmensstrategie vernachlässigen. Doch bei diesen sei der Umsatz in den letzten drei Jahren zurückgegangen.
Keine Umsatzrückgänge bei strategischer Planung Der Zusammenhang von strategischer Planung und Umsatzentwicklung tritt laut Steria Mummert Consulting in den Umfrageergebnissen sehr deutlich zu Tage: 37 Prozent der befragten Betriebe, die in den letzten drei Jahren zu den Umsatzgewinnern gehörten, räumten ihrer Unternehmensstrategie eine sehr hohe Priorität ein.
Umgekehrt finde sich kein einziges Unternehmen in dieser Gruppe, das Umsatzrückgänge zu verzeichnen hatte. Demnach gibt es laut Umfrage also keinen Marktteilnehmer, der trotz intensiver strategischer Planung Umsatzeinbussen erlitt.
Zur UmfrageDie Umfrage-Daten wurden vom 9. Juli bis 31. Juli 2007 erhoben. 170 Fach- und Führungskräfte nahmen laut Steria Mummert Consulting an der Umfrage teil. (uqrl)