19.06.2009 - Gerade in der Wirtschaftskrise gilt es, kurzfristig die Absätze zu erhöhen. Wie Sie die richtigen Kaufanreize setzen, erfahren Sie hier.
Die Verkaufsförderung (Sales Promotion) richte sich an Kunden, den Handel oder das Verkaufspersonal, schreibt mittelstandswissen.de.
Das Portal hat Tipps für die Verkaufsförderung in drei Bereichen zusammengestellt:
1. Kundenorientierte Verkaufsförderung Gratisproben machen den Endverbraucher auf Ihre Produkte aufmerksam. Er kann sich ohne Risiko von der Qualität überzeugen. Gleichzeitig signalisieren Sie, dass Sie von Ihrem Produkt überzeugt sind. Das wirkt selbstbewusst und kommt Ihrer Marke zugute.
Sonderpreis-Packungen bieten dem Kunden eine Ersparnis gegenüber regulären Produktpreisen. Das motiviert zum Kauf größerer Mengen – etwa nach dem Konzept: "Buy two, get one free."
Ein Preisausschreiben mit Fragen zu Ihren Produkten veranlasst die Verbraucher, sich aktiv damit auseinander zu setzen. Das stärkt die Kundenbindung. Stellen Sie die Fragen leicht genug, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen – ohne aber die Kunden zu unterfordern.
Mit Treueprämien wie Rabattmarken, Gutscheinen oder Kundenkarten bieten Sie dem Kunden einen Vorteil gegenüber dem Kauf von Konkurrenzprodukten. Das wirkt sich ebenfalls positiv auf die Kundenbindung aus.
2. Handelsorientierte Verkaufsförderung Mit Mengenrabatten motivieren Sie Händler, größere Mengen abzunehmen als üblich.
Eine Alternative: Werberabatte. Als Gegenleistung stellt der Händler Ihre Produkte durch Werbung heraus.
Kostenlose Extras ("Give-Aways") motivieren ebenfalls zu größeren Abnahmen – zum Beispiel Kugelschreiber oder Kalender mit einem Aufdruck Ihres Firmenlogos.
3. Förderung des Verkaufspersonals Prämien in Form von Bargeld oder Geschenken motivieren das Personal zusätzlich.
Mit Verkaufswettbewerben können Sie gute Leistungen gesondert belohnen – etwa mit Reisen, Bargeld oder außergewöhnlichen Geschenken.
Extra-Tipp von mittelstandswissen.de Bieten Sie solche Promotionen nur vorübergehend an. In einigen wettbewerbsintensiven Branchen löse eine Aktion bereits die andere ab.
Die Folge: die Verkaufsförderung würde zu einem Dauerzustand und die Anreize müssten immer weiter erhöht werden. (uqrl)