18.11.2009 - Psychische Beschwerden haben sich zu einer Volkskrankheit entwickelt: Ein Drittel der erwerbstätigen Deutschen klagt über psychische Belastungen.
Das gehe aus dem Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung hervor, berichtet die Financial Times Deutschland.
Demnach suchen mehr als 20 Prozent der Berufstätigen jährlich einen Arzt wegen psychischer Probleme auf.
Schwere oder befristete Arbeit bedrückt Besonders die unsicheren wirtschaftlichen Verhältnisse beschwerten die Menschen: 52 Prozent aller Arbeitnehmer in befristeten Arbeitsverhältnissen klagten über psychische Belastungen.
Auch schwierige Arbeitsbedingungen hätten einen negativen Einfluss auf das Wohlbefinden: Häufiger psychisch krank würden Menschen, die mehr als fünf Tage in der Woche arbeiten (42 Prozent) oder die täglich einen Arbeitsweg von mindestens 30 Minuten zu bewältigen haben.
Laut Die Welt können aber auch Zukunftssorgen und ein schlechtes Betriebsklima die Psyche beeinträchtigen. (uqrl)