21.01.2010 - Eine alte Unternehmensweisheit lautet: "Im Einkauf liegt der Gewinn." Deshalb sollten Sie stetig versuchen, den Einkauf zu optimieren.
Laut mein-geschaeftserfolg.de, einem Verlagsbereich des Verlags für die Deutsche Wirtschaft, werden Unternehmen keine höheren Verkaufspreise auf dem Markt durchsetzen, wenn sie unnötig teuer einkaufen.
Das Portal rät deshalb zu folgenden Überlegungen:
1. Verträge durchschauen
Nehmen Sie einmal geschlossene Verträge mit Lieferanten und Dienstleistern nicht als gegeben hin: Nachverhandeln ist zu jeder Zeit erlaubt.
Bereiten Sie sich auf die Verhandlung vor. Holen Sie Vergleichsangebote ein, damit Ihr Gegenüber weiß, dass Sie sich auf dem Markt auskennen. Verlangen Sie gegebenenfalls günstigere Konditionen als Gegenleistung für Ihre Treue.
2. Neue Lieferanten und Dienstleister überlegt auswählen Holen Sie mindestens ein Vergleichsangebot ein, bevor Sie mit einem Lieferanten oder Dienstleister einen Vertrag abschließen. Sie werden sich dann auch sicherer in der Verhandlung fühlen.
3. Preise verhandeln Sie müssen nicht mit dem ersten Preis zufrieden sein, den der Verkäufer Ihnen nennt. Eigentlich ist in jeder Branche ein Preis verhandelbar. Verhandeln Sie hartnäckig und ohne falsche Scham.
4. Konditionen verhandeln Fordern Sie bessere Konditionen, wenn Sie den Preis nicht senken können, zum Beispiel die Lieferung frei Haus oder ein kostenloses Zubehör. Auch hier brauchen Sie kein schlechtes Gewissen zu haben.
5. Nehmen Sie Skonto in Anspruch Skonto rechnet sich. Deshalb sollten Sie sich möglichst immer einen Skonto-Abzug mit mindestens zwei Prozent einräumen lassen.
Zahlen Sie im Gegenzug sofort. Das lohnt sich für Sie, weil die Ersparnis am Kaufpreis höher ist als der Finanzierungsvorteil. Durch späteres Zahlen nehmen Sie einen teuren Lieferantenkredit in Anspruch. (uqrl)