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Fünf typische Kundenvertreiber in Online-Shops

29.07.2010 - Viele Internetanbieter gestalten ihre Online-Shops kundenfreundlich. Dennoch finden sich immer noch typische Usability-Fehler, die den Spaß am Online-Einkauf rauben.
Johannes Altmann ist Gründer von Shoplupe.de, einem Beratungsunternehmen für Online-Shops. Auf dem Portal internetworld.de stellt er die fünf nervigsten Usability-Fehler in Onlineshops vor:



1. E-Mails von Bezahldiensten
Vielen Bezahldiensten geht es auch um die Adressen der Einkäufer. Kunden erhalten deshalb nach der Registrierung häufig E-Mails und Partnerangebote von diesen Anbietern – die aus Kundensicht völlig uninteressant und nervig sind.

Shopbetreiber sollten deshalb bei Payment-Anbietern nicht nur auf die Kosten schauen. Ein guter Bezahldienst mit einem einfachen Prozess garantiert, dass Kunden weiterhin gern im Shop einkaufen.

2. Registrierung
In vielen Shops müssen sich Kunden immer noch registrieren. Warum eigentlich? Ein Shopbetreiber sammelt Kundendaten schon über die Bestellung. Die Pflichtregistrierung ist nervend und überflüssig.

3. "Hallo Gast"
Die Formulierung "Gast" ist unfreundlich und unpassend. In keinem Geschäft wird man als Gast bedient. Shopbetreiber sollten sich eine bessere Formulierung überlegen.

4. Merkzettel
Die wenigsten Kunden nutzen Merkzettel. Shopbetreiber sollten den Nutzen eines Merkzettels oder eines Wunschzettels überdenken. Eher sollten sie überlegen, was der User wirklich braucht und welche Funktion hilfreich sein könnte. Vielleicht kann so mancher Merkzettel noch deaktiviert werden.

5. Benutzerkonto
Nur wenige Shops bieten ein sinnvolles Benutzerkonto, das dem User einen echten Mehrwert bietet – meist kann dort nur das Passwort verändert werden.

Wünschenswert wäre eine Bestellhistorie, eine Möglichkeit der Nachbestellung, eine Einsicht in mein Debitorenkonto mit Informationen darüber, was berechnet wurde und was nicht. Viele dieser Informationen wären für den User interessant und würden ein Callcenter entlasten. (uqrl)




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