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Online-Information schlägt Print-Anzeige

21.12.2007 - Kaufentscheidungen werden zu weniger als 5 Prozent durch klassische Werbung entschieden.
Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der internationalen Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton unter 1.000 Kunden in Deutschland und den USA.



Laut Studie gaben 10 Prozent der Konsumenten an, sich auf Basis von Informationen aus dem Internet zu entscheiden.

Kunde will direkt informiert werden
Der Kunde informiere sich anders als früher: Mehr als die Hälfte der Befragten entscheide sich direkt dort, wo er kauft.

Ein weiteres Drittel gebe Geld auf Empfehlung von Freunden und Bekannten aus.

"Die Analyse belegt erstmals datengestützt, in welchem Ausmaß klassische Print- und TV-Medien ihre traditionelle Rolle als ausschlaggebender Werbeträger eingebüßt haben", sagte Niko Steinkrauß, Mitglied der Geschäftsleitung bei Booz Allen Hamilton.

Um attraktiv für Werbetreibende zu bleiben, müsse die Medienplattform der Zukunft deutlich mehr können.

Zu viele Informationen sind keine gute Betreuung
Defizite gebe es beispielsweise im After-Sales-Bereich. Vor dem Kauf werde der Kunde mit Informationen überflutet.

Danach fühlen sich aber nur 13 Prozent der Konsumenten gut betreut. Eine gute Betreuung wünsche sich aber jeder fünfte Kunde.

Eine Hoffnung für klassische Medien sei der Ausbau der eigenen Marke. Die Bild Zeitung biete dafür mit BILDmobil ein erfolgreiches Beispiel. (uqrl)
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