Beratungsförderung
Sanierungsberatung zum halben Preis
Plötzlich in den roten Zahlen: Unbemerkt schlittert manches Unternehmen in die Krise. In dieser Situation scheint guter Rat teuer. Doch es geht auch günstig – zum Beispiel mit Beratungszuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen.
Die wichtigsten Förderprogramme für Beratungen stammen von der KfW Mittelstandsbank: die "Turn Around Beratung" und der "Runde Tisch". Pünktlich zum Beginn der Rezession hat die KfW die entsprechenden Fördertöpfe aufgefüllt. Beide Programme für sanierungsbedürftige Betriebe greifen ineinander über.
Gemeinsame Krisenbewältigung beim "Runden Tisch"
Beim "Runden Tisch" suchen alle involvierten Partner gemeinsam nach einer Krisenbewältigung – also Unternehmer, Kammer, Unternehmensberater, eventuell die Hausbank und andere wichtige Gläubiger.
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Mit dem richtigen Förderprogramm rückt die Rettung in greifbare Nähe Bild: fotodisc | Das Unternehmen beauftragt einen von der KfW gelisteten Berater mit einer Schwachstellenanalyse ("Unternehmens-Check").
Die Analyse dauert höchstens zehn Tage und verrät, ob das Unternehmen Chancen auf eine erfolgreiche Umstrukturierung ("Turn around") hat.
Der Berater unterbreitet Lösungsvorschläge und stimmt das weitere Vorgehen mit allen Beteiligten ab.
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Nicht gefördert werden Unternehmen,
- die bereits einen Insolvenzantrag gestellt haben
- die aufgrund ihrer schlechten wirtschaftlichen Situation bereits verpflichtet sind, Insolvenz anzumelden.
Das geförderte Unternehmen bezahlt nur
- die Mehrwertsteuer auf das Netto-Honorar des Beraters
- die Fahrtkosten in Höhe der gesetzlichen Fahrtkostenpauschale für Dienstreisen.
Erster Kontaktpartner für interessierte Unternehmen ist die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer. Unternehmer können sich auch bei der KfW informieren unter der Telefonnummer 030 / 202 64 59 00.
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- Turn Around Beratung: 6.000-Euro-Zuschuss für Beratungskosten