Rürup-Rente
Vor- und Nachteile im Überblick
Die Rürup-Rente wurde lange Zeit verschmäht. Jetzt kommt das Geschäft mit der staatlichen Vorsorge für Selbständige langsam in Fahrt. Die Vor- und Nachteile der Rürup-Rente lesen Sie hier.
Seit Januar 2007 sind alle Zahlungen in einen Rürup-Vertrag vom ersten Euro an steuerlich absetzbar. Seitdem kommt das Geschäft mit dem satten Geldgeschenk langsam auf Touren.
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"Allein in den ersten vier Monaten unseres Rürup-Renten-Modells haben sich 6.000 Kunden dafür entschieden", bestätigt auch Jürgen Becker diesen Trend. Er ist Projektleiter der VR-RürupRente, die die R+V Versicherungen zusammen mit Union Investment am 1. September 2007 ins Leben gerufen haben. |
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Gut leben im Alter: Viele Selbständige machen sich kaum Gedanken über ihre Rente |
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Was Rürup ausmacht: Vorteile und Nachteile Das Herzstück und der größte Vorteil von Rürup ist die steuerliche Entlastung. Aber auch die Sicherheit des gesparten Kapitals vor Hartz-IV und Pfändungen zählen zu den Vorteilen der Altersvorsorge.
Zudem sind Sonderzahlungen und Beitragsänderungen jederzeit möglich – Sie bleiben also flexibel. Ebenso können Sie Ihren Rürup-Renten-Anbieter während der Ansparphase wechseln oder Ihr geplantes Renteneintrittsalter nach hinten verschieben.
Jedoch kann die Rürup-Rente erst ab dem 60. Lebensjahr in Anspruch genommen werden. Auch eine Auszahlung des Kapitals auf einen Schlag ist – ähnlich wie bei Riester – nicht möglich.
Eine Kündigung des Vorsorge-Vertrages ist möglich. Bereits eingezahlte Beträge allerdings werden nicht ausgezahlt, sondern weiter verzinst und später als gekürzte Rente gezahlt.
Bedenken Sie: Die Rürup-Rente folgt dem Prinzip der gesetzlichen Rentenversicherung und ist nicht vererbbar. Allerdings wird im Todesfall bei einigen Versicherern eine Hinterbliebenen-Leistung an den Ehegatten oder bei Ledigen an kindergeldberechtigte Kinder als Rente gezahlt.
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