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Die Sieben Sünden der Existenzgründung

Lücken in der Finanzierung, nicht bezahlte Kunden-Rechnungen und mangelhafte Unternehmensplanung: Derartige Fehler können dazu führen, dass das Abenteuer der Existenz-Gründung in einer Pleite endet. Welche Sünden Gründer außerdem vermeiden sollten, erfahren Sie hier.
20 Prozent der Gründungen scheitern bereits innerhalb der ersten drei Jahre. Bis zu 50 Prozent geben nach fünf Jahren auf, berichtet das Gründermagazin StartingUp. In Zusammenarbeit mit Gründungsberatern und Förderexperten hat das Magazin sieben Todsünden der Existenzgründung zusammengestellt.

Sünde 1: Die Idee steht im Fokus, nicht der Kunde

41 Prozent haben laut DIHK-Gründer-Report 2006 Probleme bei der konkreten Beschreibung des Nutzens ihrer Idee – vor lauter Begeisterung setzen viele nur auf die Geschäftsidee, zitiert die Zeitschrift den Report. Wichtig ist laut StartingUp aber, mit der Idee einen Nutzen für den Kunden zu stiften, damit das Produkt auch gekauft wird. Wer eine Idee hat, müsse sich zuerst fragen: Wer ist der Kunde und braucht er das wirklich?

Sünde 2: Kein Konzept zur Idee

Ohne intensive schriftliche Planung ist das Chaos vorprogrammiert, so StartingUp.

Auf 25 bis 40 Seiten sollten in einem Geschäftsplan alle Aspekte des Gründungsvorhabens zusammengefasst werden: Die Idee und der Kundennutzen, das wirtschaftliche Umfeld, Mitbewerber, das Vertriebskonzept, die einzelnen Schritte der Realisierung, die Organisation, die Chancen und Risiken, die Finanzierung und die Qualifikation des Managements.

Für den Geschäftsplan sollten die Gründer drei bis sechs Monate einplanen.

Auf der nächsten Seite lesen Sie:
- Lückenhaft finanzieren
- Markt und Wettbewerb unterschätzen

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