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Viral Marketing - Mehr als nur ein Schlagwort (3)


Ansteckendes Produkt, Kommunikation und Kundenbindung
 
Ansteckendes Produkt
Nach Oetting sind es vor allem drei Aspekte, die erfolgreiches Viral Marketing ausmachen: "Zum einen sollte man sich darüber Gedanken machen, wie man sein eigenes Produkt so gestalten kann, dass es zu einem ansteckenden Produkt wird."

Durch das Schaffen externer Netzwerkeffekte kann es gelingen, ein Produkt so ansteckend zu machen, dass jeder, der das Produkt nutzt, sofort fünf weitere Nutzer dazu wirbt. Das Produkt muss für den einzelnen nützlicher werden, wenn mehr Leute es benutzen.

Ein Beispiel stellt die Studentencommunity StudiVZ dar: Das Portal bietet viele Austauschangebote, statt der üblichen zwei - Nachricht schicken, als Kontakt hinzufügen: Die Mitglieder des StudiVZ können gegenseitig "gruscheln" - der Begriff wurde von den StudiVZ-Gründern erfunden und ist eine Kombination aus Grüßen und Kuscheln.

Durch diese und andere Kommunikationsebenen finden die Mitglieder zueinander: So wie man in der Offline-Welt den einen zur Begrüßung umarmt, dem anderen auf die Schulter klopft und dem nächsten nur die Hand gibt, bietet das Web 2.0 die Möglichkeit, auf virtueller Ebene verschiedene Kommunikationsformen zu schaffen, die vor allem eines tun: sie machen "süchtig".

Eine andere Möglichkeit ist, die Sichtbarkeit des Produkts zu erhöhen: "Wenn ein Produkt so gestaltet ist, dass man sich damit zeigen möchte, dann ist das Ergebnis ebenfalls: ein ansteckendes Produkt", so Oetting.

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- Kommunikation


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