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Die sieben wichtigsten Fragen zur Betriebsprüfung

Ihre bloße Ankündigung versetzt Unternehmer oft in Angst und Schrecken. Um die Furcht zu lindern, lesen Sie hier, was bei einer Betriebsprüfung genau passiert und wie Sie teure Fehler in steuerlichen Fragen vermeiden können.
2005 mussten in Deutschland rund 220.000 Unternehmen eine Betriebsprüfung über sich ergehen lassen. Dabei sicherten die Prüfer dem Fiskus Steuer-Nachzahlungen in einer Höhe von rund 13,4 Milliarden Euro.


Der Betriebsprüfer kommt, wenn Ihr Gewinn nicht dem Branchendurchschnitt entspricht.

Da ist es klar, dass selbst dem ehrlichsten Steuerzahler mulmig wird, wenn eine Prüfung ins Haus steht. Wir erklären Ihnen, was Sie dabei eigentlich erwartet.

1. Wann müssen Sie mit einer Betriebsprüfung rechnen?
Regelmäßig untersucht werden nur Großkonzerne. Kleine und mittlere Unternehmen werden stichprobenartig oder bei Verdachtsmomenten geprüft. Solche Verdachtsmomente sind:

  • Hohe Einlagen in das Betriebsvermögen bei niedrigem Privatvermögen
  • Verluste über mehrere Jahre
  • Vermögenszuwachs ohne entsprechende Einnahmen
  • Ihr Einkommen deckt nicht einmal die normalen Lebenshaltungskosten
  • Ihr Einkommen steht in keinem Verhältnis zu Ihrem Lebensstil
  • Ihr Gewinn entspricht nicht dem Branchendurchschnitt
  • Starke Schwankungen Ihrer Umsätze ohne erkennbaren Grund Einlage oder Entnahme von Grundstücken in bzw. aus dem Betriebsvermögen
  • Aufgabe des Betriebes oder Änderung der Rechtsform
  • Vorherige Betriebsprüfungen führten zu erheblichen Steuernachzahlungen
Auf der nächsten Seite:
- Wie können Sie sich auf die Prüfung vorbereiten?
- Wo machen kleine und mittlere Unternehmen am häufigsten "Steuerfehler"? 
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