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Sieben Hilfsmittel der Steuerfahnder
Gerade die modernen IT-Technologien eröffneten den Ermittlern effizientere Prüfungs-Methoden, berichtet das Magazin ProFirma.

1. XPIDER
So scanne die Zoll-Software XPIDER täglich 100.000 Internet-Seiten auf unternehmerischen Online-Handel.

2. archive.org
Über die Seite archive.org ließe sich der Web-Auftritt eines überprüften Unternehmens über Jahre zurückverfolgen.

3. Spezielle Buchhaltungssoftware
Mit einer speziellen Buchhaltungs-Software können laut ProFirma die Fahnder zudem die Daten-CDs von Unternehmen in Sekundenschnelle nach steuerlichen Unregelmäßigkeiten absuchen.

4. Interne Vernetzung
Bei der Suche nach Steuervergehen tauschen die Behörden laut ProFirma Informationen über Unternehmen aus.

Die Finanzämter sammelten eingereichte Rechnungen von Steuerzahlern und glichen sie mit den ausgestellten Belegen der Unternehmen ab.

5. Geldverkehrsrechnungen
Bei dubiosen Vorgängen unternähmen die Prüfer häufig so genannte Geldverkehrsrechnungen: Decken die Einnahmen des Selbständigen seine geschätzten Ausgaben nicht ab, liege ein Indiz für einen Regelverstoß vor.

Gerade in der Lebensmittelbranche werde dazu vielfach die Gewinn-Verlust-Rechnung des Wareneinsatzes unter die Lupe genommen, so ProFirma.

6. Anonyme Anzeige
Wem durch diese Methoden nicht beizukommen ist, der sollte sich nicht zu früh freuen. Eine anonyme Anzeige habe schon so manchen Steuer-Schummler ins Visier der Steuerfahndung gebracht.

Häufige Anschwärzer sind laut ProFirma ehemalige Geschäftspartner, Ex-Ehegatten und unzufriedene Kunden.

7. Einführung neuer Identifikationsnummer
Mit Einführung der neuen Identifikations-Nummer Mitte 2008 würden die Kontrollmechanismen der Steuerfahnder weiter verbessert.

Die neue Steuernummer bleibe dem Unternehmen dauerhaft erhalten. Kontrollmitteilungen seien damit künftig eindeutig zuzuordnen. (uqrl)