18.03.2011 - Während des Wirtschaftswachstums 2010 haben ca. 940.000 Personen eine selbständige Tätigkeit aufgenommen – rund 66.000 mehr als 2009.
Das geht aus dem KfW-Gründungsmonitor 2011 hervor. Die KfW Bankengruppe habe damit 2010 einen Anstieg um acht Prozent gegenüber 2009 verzeichnet.
Laut der KfW Bankengruppe hat der Konjunkturaufschwung dem Gründungsgeschehen einen Schub gegeben.
Die verstärkte Gründungsaktivität 2009 könne man dagegen auf die unsichere Arbeitsmarktsituation zurückführen, die für einen Anstoßeffekt gesorgt habe.
Die positive Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage hat der KfW zufolge vor allem Gründungen im Nebenerwerb angeregt.
So habe allein die Zunahme der Nebenerwerbsgründer um 14 Prozent auf knapp 540.000 Personen bewirkt, dass 2010 eine so hohe Gründerzahl verzeichnet wurde.
Konstant blieb der KfW zufolge mit knapp 400.000 Personen die Zahl der Vollerwerbsgründer. Hier hätten sich die Gründungschancen durch den Konjunkturaufschwung und die verbesserten Chancen auf eine Angestelltenposition die Waage gehalten.
Für 2011 prognostiziert die KfW eine Abkühlung der Gründungsaktivität. Ursachen seien die abnehmende konjunkturelle Dynamik und die weiter verbesserte Lage auf dem Arbeitsmarkt. (uqrl)