Keine Nachfolgelücke bis 2020 im Mittelstand

Generationenwechsel

21.12.2011 – Bis 2020 ist weder gesamtwirtschaftlich noch speziell im Handwerk eine demographisch bedingte Nachfolgelücke zu erwarten.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Der Generationswechsel im Mittelstand vor dem Hintergrund des demografischen Wandels" im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Im Fokus der Analyse, die federführend vom Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen erstellt wurde, stand das Handwerk.

Nachfolgelücke erst ab 2020 zu befürchten

Laut BMWi schließen die Experten jedoch regional- und branchenbezogene Probleme bei der Nachfolgersuche aufgrund der abnehmenden Erwerbsbevölkerung nicht aus.

Nach Ansicht der Autoren dürfte es nach 2020 erheblich schwieriger werden, für alle übergabefähigen Unternehmen einen qualifizierten Nachfolger zu finden.

Laut BMWi-Staatssekretär Burgbacher stehen jährlich 22.000 Unternehmensübernahmen an, die Gründern beste Einstiegschancen bieten. Politik und Wirtschaft müssten das Thema Unternehmensnachfolge noch stärker in den Blick nehmen, um Unternehmen und Arbeitsplätze zu retten.

Nachfolgebörse unterstützt bei der Nachfolgersuche

Eine Unterstützung bei der Nachfolgersuche bietet die Nachfolgebörse "nexxt-change", bei der unter anderem der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie die Kammern mitwirken. Die Börse trägt dazu bei, dass Menschen leichter zusammenfinden, die ein Unternehmen übertragen oder übernehmen wollen. (uqrl)

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