21.04.2011 - 2010 haben sich insgesamt 936.000 Personen selbständig gemacht – 66.000 mehr als 2009. Verantwortlich für den Anstieg sind allein die häufigeren Nebenerwerbsgründungen.
Das zeigt der KfW-Gründungsmonitor 2011 der KfW Bankengruppe. Demnach ist die Zahl der Gründer im Nebenerwerb um 14 Prozent auf etwa 540.000 Personen gestiegen. Die Zahl der Vollerwerbsgründer ist dagegen mit rund 396.000 Personen konstant geblieben.
Ursache der erhöhten Gründungsaktivität ist der KfW zufolge die positive Entwicklung der wirtschaftlichen Nachfrage: So hätten mehr Gründer ihre Geschäftsideen umsetzen können.
Die Gründungen im Vollerwerb seien konstant geblieben, weil die Chancen abhängiger Beschäftigung gleichzeitig gestiegen seien.
Ein weiteres Ergebnis der Studie: Rund ein Drittel der Gründer beendet die Selbständigkeit innerhalb der ersten drei Jahre wieder.
Für 2011 rechnet die KfW Bankengruppe damit, dass die Gründungsaktivität in Deutschland abnimmt. Die Gründe: die schwächere konjunkturelle Dynamik und eine verbesserte Lage auf dem Arbeitsmarkt. (uqrl)