So werden Gründer von Hochschulen unterstützt

Umfrage

28.02.2011 - 44 Prozent der deutschen Universitäten betreiben eigene Einrichtungen, die Unternehmen bei ihrer Gründung unterstützen – so genannte Inkubatoren.

Das gehe aus einer Umfrage der Wirtschaftswoche unter 150 deutschen Universitäten hervor. Weitere 30 Prozent der Hochschulen kooperierten mit einem Inkubator vor Ort.

Die Einrichtungen hätten einen echten Mehrwert für Gründer: Studenten und Wissenschaftler könnten ihre Ideen in reale Unternehmen verwandeln.

Räume, Beratung und IT für Hochschul-Gründer

Beispielsweise bieten neun von zehn Inkubatoren ihren Gründern laut Wirtschaftswoche nicht nur Räumlichkeiten, sondern beraten sie auch. Jede zweite Einrichtung stelle Labore und IT-Infrastruktur. 


Die Voraussetzung für Gründer, um von einem Inkubator unterstützt zu werden: In 80 Prozent der Fälle müssten die Interessenten Angehörige einer Hochschule sein. Dagegen setze nur jeder zehnte Inkubator einen Businessplan voraus. 


Fast jede Einrichtung erwartet der Umfrage zufolge, dass die Gründer anderen Interessenten Rede und Antwort zum Inkubator stehen, um den Gründergeist an deutschen Hochschulen zu fördern.

Gründer nutzen Förderprogramm zur Finanzierung

Ein Inkubator sei jedoch nicht umsonst: Die Einrichtungen würden über die Miete der Gründer finanziert – welche die Gründer aber wiederum häufig über ein EXIST-Gründerstipendium finanzieren ließen. (uqrl)

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