02.02.2011 - Die Investitionsförderung "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) wirkt sich positiv auf strukturschwache Regionen aus – und zeigt besonders positive Effekte bei ostdeutschen Betrieben.
Zu diesem Ergebnis komme ein Gutachten der Technischen Universität Dortmund, berichtet das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). In dem Gutachten seien die Effekte der einzelbetrieblichen Förderung auf Beschäftigung und Einkommen in den Regionen untersucht worden.
Die stärkste Dynamik aufgrund der Regionalförderung zeigen danach Betriebe in den neuen Bundesländern.
Mit einem Beschäftigungszuwachs von 4,6 Prozent und einem Lohnzuwachs von sechs Prozent pro Jahr hätten sich die Betriebe durchweg positiv entwickelt.
Sie heben sich laut BMWi deutlich von der Entwicklung nicht geförderter Betriebe in der Region ab.
Gefördert würden vor allem kleine Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten. Sie machten einen Anteil von 38 Prozent der geförderten Betriebe aus.
Das Förderprogramm unterstütze außerdem forschungsintensive Branchen und Unternehmen mit überproportional vielen Höherqualifizierten.
Damit erreiche die regionale Gemeinschaftsaufgabe zentrale Treiber regionalen Wachstums, so Wirtschaftsminister Rainer Brüderle: "Das Gutachten belegt eindeutig die Effizienz und Effektivität der Regionalförderung. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind."
Die GRW ist das zentrale Instrument der Regionalpolitik in Deutschland.
Darin legen Bund und Länder gemeinsam den Förderrahmen für die nationale Regionalpolitik fest, also die Fördergebiete, die Mittelverteilung, die Förderhöchstsätze und die Fördertatbestände. (uqrl)