Bewerbungen um EU-Forschungsgelder sollen einfacher werden

Forschungsförderung

16.02.2011 - Die EU-Kommission plant einen radikalen Umbau der EU-Forschungsförderung. Der Aufwand bei der Bewerbung um die Fördermittel soll deutlich reduziert werden.

Das meldet die EU-Kommission. Demnach müssen sich Unternehmen derzeit mit verschiedenen Formularen, Checklisten und einem komplexen elektronischen Antragsverfahren abmühen, wenn sie sich um EU-Forschungsgelder bemühen.

Verfahren und Teilnahme vereinfachen

Nun will die EU-Kommission die Teilnahme und das Verfahren dazu vereinheitlichen und vereinfachen: Sie habe in einem Grünbuch alle Beteiligten aufgefordert, Vorschläge für umfassende Änderungen der bisherigen Forschungsförderung einzureichen. 


Die neuen Regeln zielten auf das derzeitige Forschungsrahmenprogramm (RP 7). Geplant sei ein One-Stop-Shop im Internet, bei dem Antragsteller Informationen einholen und sich nach vereinfachten Verfahren um jede Art von Förderung bewerben können. 


Laut der EU-Kommission können sie sich damit auch für mehrere Projekte bewerben, ohne jedes Mal die gleichen Angaben vorlegen zu müssen. Einfacher und einheitlicher solle auch der Nachweis über die Verwendung der erhaltenen Mittel gestaltet werden. (uqrl)

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