09.02.2011 - 2010 hat der Bund Investitionsgarantien von insgesamt 5,8 Milliarden Euro für deutsche Direktinvestitionen im Ausland übernommen – das zweitbeste Ergebnis in der 50-jährigen Geschichte der Investitionsgarantien.
Das meldet das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). Insgesamt haftete die Bundesrepublik Deutschland Ende 2010 demnach für Investitionen in Höhe von 27,7 Milliarden Euro.
Die Haftungssumme sei damit gegenüber 2009 um 14 Prozent angestiegen - und habe den höchsten Stand seit Bestehen des Förderinstruments erreicht.
Laut BMWi sind die Investitionsgarantien ein fester Bestandteil der Außenwirtschaftsförderung: Das Instrument sichere zahlreiche deutsche Unternehmen in ausländischen Märkten vor unkalkulierbaren politischen Risiken ab.
2010 sei dabei jede vierte neue Garantie zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen übernommen worden. Der Bund habe 83 Projekte in 24 Ländern abgesichert, darunter in Äthiopien, Angola, Ruanda, Georgien und Kasachstan.
Die meisten Garantien für deutsche Vorhaben seien 2010 für Vorhaben in Russland, China und der Ukraine übernommen worden.
Nun habe die Bundesregierung die Investitionsgarantien inhaltlich weiter entwickelt: Das BMWi biete eine variable Ertragsdeckung bei Beteiligungen.
Diese komme vor allem bei Rohstoffprojekten und Handelsketten zum Tragen – dort seien die Erträge erfahrungsgemäß größeren Schwankungen unterworfen. (uqrl)