China ist zur Zielregion Nr. 1 für deutsche Direktinvestitionen geworden

Umfrage

09.05.2011 - Das Auslandsengagement deutscher Unternehmen ist auf ein Rekordniveau gestiegen. Mit 43 Prozent ist China erstmals das Land, in das am stärksten investiert wird.


Das zeigt eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Demnach nutzen die Unternehmen mit Vor-Ort-Präsenzen die dynamische Entwicklung in Asien und in Lateinamerika.


Meistens führe der erste Schritt ins Ausland über lokale Büros für Vertrieb und Kundendienst, so der DIHK, – die Maschine werde aus Deutschland geliefert, der Monteur vor Ort tätig.

Jeder dritte Betrieb produziert im Ausland

Immer mehr Betriebe gingen aber noch einen Schritt weiter: Ein gutes Drittel der deutschen Betriebe mit Auslandsengagement investiert laut Umfrage in die Markterschließung durch Auslandsproduktion.

 

Kostengründe spielen dem DIHK zufolge für den Weg ins Ausland eine immer kleinere Rolle. Nur noch 22 Prozent nannten in der Umfrage dieses Motiv – so wenige Betriebe wie nie. Vor acht Jahren seien es noch fast doppelt so viele gewesen (42 Prozent).


Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Fast ein Viertel der deutschen Industrieunternehmen investiert im Ausland, um Handelshemmnisse zu umgehen – gerade beim Engagement in China und Südamerika. (uqrl)

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