Deutschland ist unter den Top Five der Investoren

Studie

23.05.2011 - Die fünf Haupt-Zielländer für Investoren 2010: die USA, China, Indien, Deutschland und Großbritannien.

Das geht aus einer Studie der Unternehmensberatung KPMG unter 500 Entscheidern, Investoren und Banken hervor.

M&A-Boom 2010 verzeichnet

Demnach stieg die Zahl der Fusionen und Übernahmen 2010 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 70 Prozent - von 260 auf 446. 


Begehrteste Länder aus Investorensicht: die USA (53 Prozent), China (38 Prozent), Indien (35 Prozent), Deutschland (34 Prozent) und Großbritannien (33 Prozent).

Westeuropa wegen Fördermaßnahmen attraktiv

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Staatliche Anreize sind das Hauptmotiv für ein Investment in Westeuropa. 


Für ein Investment in Italien hätten dies 41 Prozent der Befragten bestätigt, für Großbritannien 38 Prozent und für Deutschland 29 Prozent. 


Im Gegensatz dazu stehe in Ländern wie den USA, China und Indien eindeutig die Marktnachfrage im Vordergrund: Hier zeigten die Investoren laut Umfrage 41 bzw. jeweils 46 Prozent Zustimmung.

Erneuerbare Energien reizvoll für Investoren

Die Studie registrierte außerdem einen M&A-Boom im Bereich Erneuerbare Energien.


Danach finanzierten die Investoren 2010 besonders stark in Unternehmen im Bereich Biomasse (45 Prozent), dicht gefolgt von der Solarbranche (39 Prozent). 


An Boden verloren haben laut KPMG dagegen Unternehmen im Bereich Onshore Wind mit einem Rückgang an Investitionen von 35 Prozent auf 30 Prozent. 


Vergleichsweise stabil zeigte sich der Studie zufolge das Segment Offshore Windenergie mit einer Nachfrage von zehn Prozent im Jahr 2011, nach elf Prozent im Jahr 2009.

Trend wird sich 2011 fortsetzen

KPMG prognostiziert, dass der M&A-Boom auch 2011 anhält: Bereits im ersten Quartal 2011 waren demnach weltweit 141 Deals im Volumen von 11,2 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen. (uqrl)

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