Die teuersten Subventionen des Bundes

Finanzhilfen

21.09.2011 – Finanzhilfen und Steuervergünstigungen sollen den Bund 2012 knapp sechs Milliarden Euro weniger kosten als 2009. Eine Übersicht der größten staatlichen Subventionen lesen Sie hier.

Wie der Deutsche Bundestag berichtet, sollen staatliche Subventionen von 28,4 Milliarden Euro (2009) auf 22,6 Milliarden Euro (2012) sinken. Das gehe aus dem 23. Subventionsbericht der Bundesregierung hervor.

Den Großteil des Abbaus erklärt die Bundesregierung demnach dadurch, dass befristete Subventionen zur Bekämpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise wegfallen, etwa die so genannte Abwrackprämie für Altautos.

Dem Bundestag zufolge geht aus dem Subventionsbericht außerdem hervor, welche Steuervergünstigungen und Finanzhilfen die Staatskasse am meisten belasten:

Die kostenintensivsten Steuervergünstigungen 2012

  1. Umsatzsteuerermäßigung für kulturelle und andere Leistungen, zum Beispiel für Bücher, Zeitschriften und Eintrittskarten: 4,85 Milliarden Euro
  2. Vergünstigungen für Betreiber von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen: 2,3 Milliarden Euro
  3. Steuerbefreiung für Schichtzuschläge von Arbeitnehmern: 2,24 Milliarden Euro
  4. Vergünstigungen für Unternehmen, die durch die Stromsteuer besonders stark belastet werden: 2,08 Milliarden Euro
  5. Steuerermäßigung für häuslichen Renovierungsaufwand: 1,52 Milliarden Euro
  6. die seit 2010 geltende Steuerermäßigung für Beherbergungsleistungen: 955 Millionen Euro

Die kostenintensivsten Finanzhilfen 2012

  1. Zuschüsse für den Absatz deutscher Steinkohle zur Verstromung und an die Stahlindustrie: 1,312 Milliarden Euro
  2. Förderung von Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung: 838 Millionen Euro
  3. Prämien nach dem Wohnungsbauprämiengesetz: 486 Millionen Euro
  4. Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes": 415 Millionen Euro


(uqrl)

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