EU stellt 2,5 Milliarden Euro Fördermittel für KMU bereit

Fördermittel

02.12.2011 – Von 2014 bis 2020 stellt die EU ein Förderpaket von 2,5 Milliarden Euro bereit, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in der EU zu fördern.

Die EU-Kommission hat das "Programm for the Competitiveness of Enterprises and SMEs – COSME" (Programm für Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und für KMU) vorgestellt.

Finanzierung für Unternehmen und Gründer

Zielgruppen des neuen Programms sind insbesondere:

  • Unternehmer, vor allem KMU, die von einem leichteren Zugang zu Geschäftsfinanzierungen profitieren wollen
  • Bürgerinnen und Bürger, die sich selbständig machen wollen und mit Schwierigkeiten bei der Gründung ihrer Firma oder der Entwicklung ihres Geschäfts konfrontiert sind
  • Behörden der Mitgliedstaaten, deren Anstrengungen zur Ausarbeitung und Umsetzung effektiver wirtschaftspolitischer Reformen besser unterstützt werden sollen.


Der für Unternehmens- und Industriepolitik zuständige Kommissionsvizepräsident Antonio Tajani erklärte: „Den KMU den Zugang zu Finanzierungen, Märkten und Fördermaßnahmen für Unternehmertum zu erleichtern, ist ein entscheidendes Instrument zur Überwindung der Krise. Dieses Programm wird dazu beitragen, das Wachstumspotenzial von Unternehmen freizusetzen, wobei der Schwerpunkt auf der Förderung der Realwirtschaft liegt."

Vorhandene Instrumente aber nicht doppeln

Das Bundeswirtschaftsministerium begrüßte das Programm für Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und für KMU. Der Parlamentarische Staatssekretär und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher: "Gerade diese Unternehmen benötigen Finanzierungsinstrumente, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind."

Über den Kommissionsvorschlag müsse nun in Rat und EU-Parlament verhandelt werden. Dabei sei die Ausgabenbegrenzung des EU-Haushalts ein wichtiges deutsches Anliegen, so Burgbacher: "EU-Fördermaßnahmen für KMU sollten vorhandene nationale und regionale Instrumente nicht doppeln, sondern sinnvoll ergänzen. Dafür werden wir uns bei den kommenden Verhandlungen einsetzen." (uqrl)

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