Nachfrage nach Förderung energetischer Sanierungen gesunken

Fördermittel

02.09.2011 – In den letzten Monaten haben deutlich weniger Kunden der Volksbanken Raiffeisenbanken nach Fördermitteln für energetische Sanierungen gefragt.

Das meldet der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Die aktuelle KfW-Förderzusagestatistik bestätige diesen Trend: Das Zusagevolumen beim

KfW-Gebäudesanierungsprogramm hat sich laut BVR über alle Bankengruppen hinweg um mehr als 50 Prozent verringert.

Den vermutlichen Grund für diese Entwicklung nennt BVR-Präsident Uwe Fröhlich: "Viele Hausbesitzer sind verunsichert, wie die Fördermaßnahmen des Bundes für die Gebäudesanierung künftig gestaltet werden. Unsere Kunden erwarten ein eindeutiges und schnelles Signal der Politik, welche Energieeffizienzmaßnahmen des Bundes bei Wohngebäuden kommen werden."

Hausbankprinzip hat sich bewährt

Für die Volksbanken und Raiffeisenbanken ist es von großer geschäftspolitischer Bedeutung, energieeffiziente Sanierungen ihrer Kunden finanziell zu begleiten.


Der Grund liege darin, dass sich das Hausbankprinzip im Laufe der Jahre bewährt hat: Kunden profitieren laut BVR von umfangreichem Know-how und von einer maßgeschneiderten Gesamtfinanzierung, wenn sie die Förderkredite bei ihrer Hausbank beantragen. (uqrl)

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