ZIM-Förderung für Mittelständler wirkt und wird aufgestockt

Innovationsförderung

11.08.2011 – Die ZIM-Förderprogramme des Wirtschaftsministeriums kurbeln die Innovationen deutscher Mittelständler an. Deshalb werden die Mittel 2012 auf 500 Millionen Euro aufgestockt.

Darüber informiert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). Demnach kommt eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zu dem Ergebnis, dass das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) die Innovationstätigkeit im Mittelstand festigt.

"Flagschiff der KMU-Innovationsförderung"

Der Studie zufolge haben ZIM-gestützte Ausgaben für Forschung und Entwicklung maßgeblich dazu beitragen, dass Projekte in fast dreifacher Höhe durchgeführt wurden. Bewilligte ZIM-Projekte hätten 2009 und 2010 rund 70.000 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen.

Laut Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler reihen sich die Ergebnisse der IWH-Studie nahtlos in die ZIM-Bewertungen anderer Institute ein, etwa des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe und des RKW-Kompetenzzentrums.

Rösler: "Alle Studien bestätigen, dass wir mit unseren Mittelstands- und Technologiekonzepten den richtigen Weg eingeschlagen haben. Das ZIM hat sich dabei zum Flaggschiff unserer KMU-Innovationsförderung entwickelt!"

500 Millionen Euro für ZIM-Förderung 2012

Der Bundestag habe deshalb schon im Herbst 2010 beschlossen, das ZIM schrittweise auszubauen: Für 2011 wurde der ZIM-Fördertopf um 76 Millionen Euro aufgestockt.

Damit stehen 2011 insgesamt 389 Millionen Euro für die entsprechenden Fördermittel zur Verfügung. Für die Jahre 2012 bis 2014 sind laut BWMi jährlich mehr als 500 Millionen Euro eingeplant.

Damit könne das ZIM für kleine und mittelständische Unternehmen in vollem Umfang weitergeführt werden. Insbesondere die einzelbetriebliche Förderung von KMU in Westdeutschland ist gesichert – sie sei von vielen Unternehmen, Kammern, Verbänden, Instituten und Ländern ausdrücklich gewünscht worden.

Lediglich die Förderung von größeren mittelständischen Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten war laut BMWi eine befristete konjunkturelle Maßnahme. Sie laufe Ende 2011 mit dem Konjunkturpaket II aus. (uqrl)

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