Nach wie vor greifen kleinere Betriebe am liebsten auf den klassischen Bankkredit zurück. Immer häufiger geraten aber auch alternative Finanzierungsmodelle ins Blickfeld der Geschäftsführer. Vor- und Nachteile der wichtigsten Finanzierungsformen neben dem Kredit finden Sie hier.
Größere Unternehmen sind in Finanzierungsfragen oft in einer besseren Position als kleinere: Sie können sich etwa über Anleihen Geld am Kapitalmarkt beschaffen. Solche Wege bleiben kleineren Betrieben meistens versperrt.
Wenn ihre Eigenmittel ausgeschöpft sind, haben sie dennoch Möglichkeiten, ihre Vorhaben zu finanzieren – und diese Möglichkeiten sind häufig ebenso günstig und unkompliziert wie der klassische Bankkredit.
Leasing eignet sich für jeden Handwerksbetrieb. In den vergangenen Jahren haben sich bereits zahlreiche Mittelständler für diese kapitalschonende Methode entschieden. Das Prinzip: Einem Betrieb wird ein bestimmtes Anlagegut überlassen, über das er völlig frei verfügen kann. Im Gegenzug zahlt er eine monatliche Rate. Der Betrieb kann wählen, ob er das geleaste Gut nach Ablauf der Vertragslaufzeit übernimmt oder nicht.
Der Vorteil: Das Eigenkapital und die Kreditlinie des Betriebs werden geschont. Außerdem kann der Betrieb durch die fixen Monatsraten klar kalkulieren. Diese Kosten sind als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. In der Bilanz taucht das geleaste Gut, etwa eine Anlage oder ein Firmenwagen, nicht auf, weil der Betrieb es nicht besitzt.
Der Nachteil: Der Betrieb muss das geleaste Gut Instand halten und haftet, wenn es beschädigt wird. Außerdem ist Leasing nicht billig. Deshalb sollten Geschäftsführer die Angebote mehrerer Leasinggeber miteinander vergleichen – und die Verträge daraufhin prüfen, ob sie sich für ihn lohnen.
Mehr Informationen zum Thema Leasing erhalten Sie beispielsweise bei der genossenschaftlichen VR Leasing: www.vr-leasing.de.
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