1,2 Millionen neue Computerschädlinge im ersten Halbjahr 2011

IT-Sicherheit

31.10.2011 – Der IT-Sicherheitsdienstleister G Data hat allein im ersten Halbjahr 2011 mehr als 1,2 Millionen neue Computerschädlinge gezählt. Trotzdem surft jeder neunte Internetnutzer ungeschützt.

Das geht aus der G Data Security Studie 2011 hervor. Demnach verzichten 5,6 von 51 Millionen Internetnutzern in Deutschland auf eine leistungsfähige Sicherheitslösung.

Optimale IT-Sicherheitspakete notwendig

Außerdem meinten vier von zehn Anwendern, dass kostenlose und kostenpflichtige Virenschutzlösungen gleichermaßen leistungsfähig seien – besorgniserregende Studienergebnisse aus der Sicht von G Data.

Ralf Benzmüller, Leiter der G Data SecurityLabs: "Einen optimalen Schutz bieten Sicherheitspakete, die eine integrierte Firewall, ein Anti-Spam-Modul und einen Web-Filter beinhalten. Hierdurch sind alle Sicherheitskomponenten aufeinander abgestimmt, eng miteinander verzahnt und bieten so den bestmöglichen Schutz vor jeglichen Angriffsszenarien."

Raubkopien nicht nur rechtlich problematisch

In der Schweiz verzichte sogar jeder zehnte auf den Einsatz einer leistungsfähigen Sicherheitslösung – darunter auch Umfrageteilnehmer, die keinerlei Angaben zum eingesetzten Programm machen konnten oder eine Raubkopie nutzen.

Der Einsatz von Raubkopien sei für Anwender nicht nur rechtlich ein Problem: Diese böten aufgrund fehlender Virensignatur-Updates keinen Schutz. (uqrl)

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