Acht von zehn Mittelständlern sehen keinen Bedarf für Cloud Computing

Studie

10.03.2011 - Für 78 Prozent der deutschen Mittelständler besteht kein Bedarf für Cloud Computing bei den eigenen IT-Leistungen.


Das sei das Ergebnis einer Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), berichtet das Portal ProFirma vom Haufe-Verlag.

Entsprechend nutze nur jeder zehnte Mittelständler Cloud-Computing-Lösungen, bei denen IT-Leistungen in Datennetze verlagert werden.

Missbrauch von Firmendaten befürchtet

Gegen den Einsatz von Cloud Computing im eigenen Haus spricht demnach vor allen die Datensicherheit: 70 Prozent befürchten laut ProFirma einen Missbrauch ihrer Daten. 


Kostenvorteile allein würden diese Einstellung kaum ändern, so die Berater von PwC. Gefragt seien nachvollziehbare Sicherheitskonzepte.

Die wenigsten Unternehmen kennen sich mit Cloud Computing aus

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Nur knapp jeder Fünfte habe angegeben, sich gut oder sogar sehr gut mit der Technologie auszukennen. Mit den Vor- und Nachteilen auseinandergesetzt hätten sich erst 54 Prozent der Unternehmen.


Knapp sechs von zehn Mittelständlern wüssten immerhin etwas mit dem Begriff Cloud Computing anzufangen – im Gegensatz zu rund 33 Prozent der Entscheider, die diese Technologie laut ProFirma falsch oder gar nicht definieren konnten. (uqrl)

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