22.07.2011 - Nur acht Prozent der deutschen Berufstätigen besitzen ein Mobiltelefon, das ihnen der Arbeitgeber zur Verfügung gestellt hat. Umgekehrt nutzt jeder dritte Arbeitnehmer sein privates Handy beruflich.
Das geht aus einer Umfrage des Hightech-Verbandes Bitkom hervor. Demnach sind Diensthandys bei Außendienstmitarbeitern und Beratern weit verbreitet.
Für Führungskräfte gehörten Smartphones für E-Mails und Internet-Anwendungen sogar zur Standardausstattung. Laut Bernhard Rohleder, dem Hauptgeschäftsführer des Bitkom, werden sie bei Vertragsverhandlungen sogar häufig explizit genannt: "Moderne Smartphones sind für viele ein Statussymbol."
Dem Bitkom zufolge lässt sich die Produktivität durch den Einsatz solcher Geräte jedoch auch bei vielen anderen Berufsgruppen deutlich steigern.
Deshalb rät der Verband Arbeitgebern zu Diensthandys für die Mitarbeiter, wenn diese mobil erreichbar sein sollen.
Zumindest an der privaten Handyrechnung sollten sich Arbeitgeber beteiligen, so Rohleder: "Die immer noch verbreitete Sorge vor einer übermäßigen privaten Nutzung des Dienstgeräts ist durch Flatrates überflüssig. Vertrauen muss wichtiger sein als Kontrolle." (uqrl)