Datenmengen verdoppeln sich im Schnitt alle 18 Monate

Datenvolumen

21.10.2011 – Das weltweite Datenvolumen verdoppelt sich etwa alle 18 Monate. Grund ist vor allem, dass immer mehr Daten maschinell erzeugt werden.

Darüber informiert der Hightech-Verband Bitkom. Beispielsweise würden Protokolle von Geschäftsprozessen häufig automatisch erfasst, ebenso wie RFID-Leser in der Produktion und Logistik. Außerdem würden Bilder, Musik und Videos in HD oder 3D digitalisiert.

Gesetzliche Vorgaben verlangten häufig die Langzeitarchivierung von geschäftskritischen Informationen in digitaler Form. Zudem könne das Speichern der maschinell erzeugten Daten zu einem Vorteil im Wettbewerb führen, etwa bei dem Aufspüren von Unregelmäßigkeiten bei Finanztransaktionen, bei der Marktforschung oder beim Optimieren des Energieverbrauchs.

Datenflut muss verarbeitet werden

Es sei jedoch für viele Unternehmen problematisch, die steigende Datenflut zu verarbeiten. Der Grund: Die Budgets für IT-Ausstattung wachsen nicht in gleichem Maße.

Unternehmen sollten daher ihre Speicher-Infrastruktur optimieren, so Bitkom-Vizepräsident Volker Smid: "Virtualisierung und Cloud Computing setzen sich immer mehr durch. Deshalb verlagern immer mehr Firmen ihre Daten von den Arbeitsplatzrechnern in leistungsstarke interne oder externe Rechenzentren mit einem hohen Sicherheitsstandard."

So lasse sich der Speicherbedarf bedarfsgerecht und flexibel dem Wachstum der Datenmenge anpassen. Damit würden Investitionen in Hard- und Software sowie eine aufwändige Wartung der Systeme überflüssig. (uqrl)

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