Die drei größten Risiken beim Social-Media-Marketing

Unternehmen

08.02.2011 - Facebook, Twitter und Co. bieten Unternehmen viele Chancen. Jedoch birgt das Marketing mit Social-Media-Plattformen auch Gefahren.


Wie das Portal internetworld.de berichtet, stelle die Studie "Next Corporate Communication" der Hochschule St. Gallen die Befürchtungen der Unternehmen beim Einsatz von Social Media heraus. Dazu seien mehr als hundert Einzelinterviews mit Unternehmensvertretern, Dienstleistern und Wissenschaftlern geführt worden.

Basierend auf den Untersuchungsergebnissen habe die Managementberatung Mücke, Sturm & Company die drei größten Sünden bzw. Sorgen der Firmen beim Engagement in sozialen Netzwerken analysiert:

1. Feedback bleibt ungenutzt

Die Informationen aus Social-Media-Applikationen werden nicht ausreichend verarbeitet.


Der Grund: Marketingabteilungen sind nicht darauf ausgerichtet oder personell nicht ausreichend ausgestattet. So ist die Arbeit der Mitarbeiter umsonst.

2. Verzerrte Außendarstellung

Nur durch Social-Media-Richtlinien wissen Mitarbeiter, welche Informationen sie in welcher Form nach außen tragen sollen.


Ansonsten droht ein Szenario, bei dem die Meinungen und Aussagen der Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation widersprechen – und zu kontraproduktiven Effekten führen.

3. Kontrollverlust

Social Media unterliegt einer bestimmten Eigendynamik. Deshalb müssen Unternehmen befürchten, dass sich Kommunikationsinhalte kaum noch steuern lassen.


So können sich Informationen im schlechtesten Fall rasch verbreiten und das Image des Unternehmens beschädigen. Unternehmen sollten deshalb Kontrollmechanismen installieren.


(uqrl)

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