30.09.2011 – Mit einem Übermaß an Sicherheitsvorkehrungen wird der Rechner schlimmstenfalls unbrauchbar. Mit einer guten Virenschutzsoftware ist man auf der sicheren Seite.
Das schreibt das Computermagazin c't in der Ausgabe 20/2011, in der es unter anderem sieben Virenschutzprogramme getestet hat.
Das Ergebnis: Gratissoftware kann zwar grundsätzliche Ansprüche erfüllen, doch fehlt ihr oft eine Verhaltenserkennung, die unbekannte Schädlinge anhand ihrer Aktionen entlarvt.
Die c't-Redakteure Gerald Himmelein und Daniel Bachfeld resümieren die Ergebnisse: "Jedes der getesteten Programme kann man guten Gewissens einsetzen." Daher sollten Anwender sich bei der Entscheidungsfindung eher auf Kriterien wie Bedienbarkeit und Performance konzentrieren.
Wer seinen PC vor Angriffen schützen möchte, müsse kleinere Beeinträchtigungen in der Geschwindigkeit in Kauf nehmen. Himmelein: "Eine starke Scan-Leistung geht zwangsläufig mit einer Verlangsamung des Systems einher."
Neben einem soliden Virenschutz sei es wichtig, regelmäßig Updates für das Betriebssystem und alle auf dem PC befindlichen Anwendungen zu installieren.
Auf keinen Fall sollten Anwender Update-Meldungen einfach wegklicken, so Bachfeld: "Es ist ratsam, Updates genau dann zu installieren, wenn man sie angeboten bekommt. Wer darüber hinaus zu jeder Zeit einen Überblick über den Update-Stand haben möchte, für den empfiehlt sich ein Update-Manager." (uqrl)