14.09.2011 – Das Magazin Computerbild hat acht 21,5-Zoll-Flachbildschirme für rund 100 Euro getestet. Das Ergebnis: Die Nutzer machen kaum Abstriche gegenüber 24- oder 27-Zoll-Monitoren.
Laut Computerbild (Ausgabe 20/2011) kosten die großen 24- oder 27-Zoll-Monitore ab 180 Euro. Dagegen biete ein 21,5-Zoll-Monitor mit rund 55 Zentimeter Diagonale im 16:9-Breitbildformat viel Bildfläche, nehme weniger Platz weg und sei mit 100 Euro deutlich günstiger als seine größeren Brüder.
Der Testsieger: der Viewsonic VA2248-LED (Testergebnis: 2,09; Preis: 109 Euro). Er habe die beste Bildqualität gezeigt. Allerdings baue er das Bild etwas langsam auf.
Bei der täglichen Windows-Arbeit am PC spiele das keine Rolle. Jedoch könne es bei Filmen oder bei Spielen zu störenden Wischeffekten kommen – übrigens ein Manko aller Geräte im Test und in dieser Preisklasse nicht ungewöhnlich. Viele teurere Monitore seien hier deutlich besser.
Der Preis-Leistungs-Sieger im Test: Der Asus VW227D (Testergebnis: 2,40; Preis: 87 Euro) zeige eine ordentliche Bildqualität, habe aber nur einen analogen VGA-Eingang.
Bei der Auflösung müssten Nutzer bei keinem der getesteten Monitore Abstriche machen: Alle 21,5-Zöller stellten ebenfalls 1920x1080 Bildpunkte dar. Damit bringen die acht Testkandidaten auf der Windows-Oberfläche Computerbild zufolge genauso viele Bildelemente unter wie größere Bildschirme – etwa Fenster, Symbole und Buchstaben.
Allerdings bildeten sie diese wegen ihrer geringeren Bildfläche entsprechend kleiner ab. Computerbild zufolge sollten Nutzer einen größeren Bildschirm verwenden, wenn sie nicht so gut sehen oder einen großen Sehabstand bevorzugen. Alternativ lasse sich in den Windows-Einstellungen die Darstellungsgröße erhöhen.
Naturgemäß seien Monitore der 100-Euro-Preisklasse schlechter ausgestattet als teurere Modelle. Keines der acht getesteten Monitore habe USB-Verteiler mitgebracht, einen Lautsprecher habe nur einer an Bord.
Auch die Anschlussmöglichkeiten seien begrenzt: Die Geräte von Asus, Packard Bell und Samsung müssten mit einem analogen Bildsignal-Eingang (VGA) auskommen. Die anderen Kandidaten bieten laut Computerwoche immerhin einen zusätzlichen DVI-Eingang, der mit seiner digitalen Signalübertragung ein etwas schärferes Bild zustande bringt. (uqrl)