09.05.2011 - Der Hightech-Verband Bitkom warnt vor so genanntem Sensations-Spam von Internet-Kriminellen: Hinter vermeintlich aktuellen Bildern und Videos verbergen sich Schadprogramme.
Kriminelle verschicken demnach Links zu vermeintlichen Videos oder Bildern von Großereignissen wie dem Tod von Osama bin Laden.
Wer auf den Link zu einer Website klickt, läuft dem Verband zufolge Gefahr, sich unbemerkt ein Schadprogramm auf den Rechner zu laden.
Die gefährlichen Links würden verstärkt über soziale Netzwerke verbreitet: Hinter der Nachricht eines Community-Bekannten verberge sich der Link zu einem Virus.
Auf diesem Wege versuchten Kriminelle, persönliche Daten wie Name, Adresse, Passwörter, Konto- und Kreditkartennummern vom Rechner des Opfers auszuspähen.
Lutz Neugebauer, Sicherheitsexperte des Bitkom: "Wir raten Internetnutzern, grundsätzlich misstrauisch zu sein gegenüber Mails und Nachrichten, die man unaufgefordert erhält. Im Zweifel verzichtet man lieber darauf, auf einen vorgeblich besonders interessanten Link zu klicken und informiert sich über seriöse Nachrichtenportale." (uqrl)