13.12.2010 - 2009 waren elf Prozent der Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten von akuten IT-Sicherheitsproblemen betroffen. Der häufigste Grund: Hard- und Softwarefehler.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gingen meist Daten verloren oder würden missbraucht, schreibt das Unternehmerportal ProFirma vom Haufe-Verlag.
In 74 Prozent der Problemfälle seien durch Hard- oder Softwarefehler Daten zerstört oder verändert worden und bestimmte ITK-Dienste seien nicht verfügbar gewesen.
Bei 28 Prozent der betroffenen Unternehmen hätten Schadsoftware und nicht autorisierte Zugriffe dazu geführt, dass Daten verändert oder zerstört worden seien.
Weniger problematisch sei dagegen das Phishing: Nur in drei Prozent der Fälle seien vertrauliche Daten aufgrund von Pharming- und Phishing-Attacken enthüllt worden.
In elf Prozent der Schadensfälle seien eigene Mitarbeiter das Problem, die für das Offenlegen der vertraulichen Daten verantwortlich sind.
Obligatorische Schulungen zum Thema IT-Sicherheit führe aber nur jedes vierte Unternehmen mit zehn oder mehr Beschäftigten durch. Dort würden Mitarbeiter auf die Gefahren bei Informations- und Kommunikationssystemen sensibilisiert.
Immerhin 37 Prozent der Unternehmen setzten auf freiwillige Schulungen oder informierten zum Thema IT-Sicherheit zumindest über Rundschreiben oder im Intranet. (uqrl)