Jeder Dritte schickt Lieferungen wieder zurück

Online-Handel

09.11.2011 - 34 Prozent der Internetkäufer schicken Pakete wieder zurück, weil die Produkte nicht ihren Erwartungen entsprechen. Ursache sind häufig fehlende Produktinformationen.

Das ergibt die Trendstudie "Produktinformationen als Umsatztreiber in Online-Shops" des E-Business-Dienstleisters novomind. Demnach schickt einer von zehn Käufern Pakete beispielsweise zurück, weil die Bilder und die Beschreibung im Online-Shop falsche Erwartungen wecken.

Mode und Möbel gehen am häufigsten Retour

Im Fashion-Sektor landeten Pakete besonders häufig wieder beim Versender: Mehr als jeder zweite Kunde schicke Modeartikel wiederholt zurück, weil sie nicht gefallen oder weil der Artikel nicht passte.

Darüber hinaus zählen laut Studie Möbel und Einrichtungsgegenstände zu den Produkten mit großer Rücksende-Wahrscheinlichkeit: Jeder fünfte Online-Käufer gab an, Wohnartikel häufiger wieder abholen zu lassen.

Händler sollten Kosten und Aufwand minimieren

Für die Internet-Händler ist diese Situation doppelt bitter: Sie verlieren durch die Retouren Käufer und die Rücksendungen verursachen enorme Kosten. Pro Rücksendung fallen laut novomind mehrere Euro Porto an. Hinzu kämen weitere Aufwände, zum Beispiel durch das Bearbeiten der Reklamation und die Rückbuchung.

Händler könnten die Produktbeschreibungen in ihren Shops optimieren, so Markus Rohmeyer, Mitglied der Geschäftsleitung von novomind: "Je mehr Informationen über das Produkt aus unterschiedlichen Quellen zusammenlaufen, desto genauer wird das Bild, das in den Köpfen der Konsumenten entsteht und desto besser können sie bewerten, ob der Artikel wirklich ihren Vorstellungen entspricht." (uqrl)

VR-Mittelstand direkt
BLZ: