Jedes sechste Unternehmen bezieht IT-Sicherheitsdienstleistungen aus der Cloud

IT-Service

11.11.2011 – Jedes sechste Unternehmen bezieht Sicherheitsservices wie Virenbekämpfung oder Benutzerauthentifizierung aus der Cloud, also über Internetschnittstellen.

Das ergibt eine aktuelle Online-Umfrage der Universität Regensburg und des Hightech-Verbands Bitkom unter rund 200 Unternehmen. Demnach verändert der Trend zum Cloud Computing zunehmend die Art und Weise, wie Unternehmen ihre IT- und Internet-Sicherheit verbessern. Mittelfristig werde jedes vierte Unternehmen das so genannte Security-as-a-Service nutzen.

Bitkom-Präsident Dieter Kempf: "Security-as-a-Service eröffnet allen Unternehmen den günstigen, einfachen und maßgeschneiderten Zugang zu Sicherheitstechnologien. Dank Security-as-a-Service können Unternehmen ihre Ressourcen besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren."

Security-as-a-Service kommt bei Unternehmen an

Bisher seien deutsche Unternehmen beim Cloud Computing im weltweiten Vergleich eher verhalten gewesen – umso bemerkenswerter sei die verhältnismäßig hohe Akzeptanz von Security-as-a-Service. Vorreiter seien Finanz- und IT-Dienstleister: Fast jedes dritte Unternehmen aus diesen Branchen nutze Sicherheitsservices aus der Cloud.

Nur jedes fünfte befragte Unternehmen schließt den Bezug von Sicherheitsdienstleistungen aus der Cloud auch langfristig aus. Der Grund: Viele Unternehmen fürchten laut Bitkom eine mögliche Abhängigkeit vom Dienstleister.

Über Cloud Computing

Cloud Computing ist eine Form des bedarfsorientierten Bezugs von IT-Leistungen. Diese Leistungen werden von unabhängigen Dienstleistern über standardisierte Internetschnittstellen angeboten. Der Vorteil: Nur die tatsächliche Nutzung werde abgerechnet.

Der Bezug von Anwendungssoftware aus der Cloud wird als Software-as-a-Service (SaaS) bezeichnet. Security-as-a-Service (SECaaS) ist ein Bereich von SaaS und beschreibt den Bezug von IT-Sicherheitsfunktionalitäten. (uqrl)

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